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Die Fraktion der Liberalen Union in Moers hat am 14. Juni einen weiteren Schritt in ihrer innovativen Initiative zur Bürgerbeteiligung in der Haushaltspolitik der Stadt gemacht. Mit einem Infostand am Königlichen Hof in der Moerser Innenstadt informierte die Fraktion über ihr Projekt „M-Euro“ und lud die Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv an der Verteilung der städtischen Mittel zu beteiligen.

Unter dem Motto „Liberale Union verteilt mehrere Millionen M-Euro“ wurde die symbolische Währung „M-Euro“ vorgestellt, die den Bürgern helfen soll, Prioritäten für die städtischen Ausgaben zu setzen. „Der Moers-Euro ist ein Werkzeug, um direkt von den Bürgern zu erfahren, welche Projekte und Dienstleistungen ihnen am Herzen liegen“, erklärte Noel Weinberg, Fraktionsvorsitzender der Liberalen Union, am Informationsstand.

Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich umfassend über die Initiative zu informieren und ihre Meinungen und Wünsche zur Verteilung der städtischen Mittel mitzuteilen. Auf einer speziell gestalteten Postkarte konnten die Teilnehmer ankreuzen, wie sie die verfügbaren Mittel für freiwillige Leistungen verteilen würden. Zusätzlich stand auf der Webseite www.meuro.net ein detaillierter Fragenkatalog zur weiteren Meinungsäußerung bereit.

„Die Resonanz war überwältigend positiv“, berichtete Bernd Herz, Ratsherr der Liberalen Union. „Viele Menschen schätzen die Möglichkeit, ihre Vorstellungen und Prioritäten direkt einbringen zu können. Es gab zahlreiche konstruktive Gespräche und wertvolle Anregungen, die uns helfen werden, die Bedürfnisse und Wünsche der Moerser Bürgerschaft besser zu verstehen.“

Neben den Postkarten konnten die Bürgerinnen und Bürger auch online ihre Meinung abgeben. Die Ergebnisse der Befragung werden ausgewertet, um festzustellen, welche Angebote gut angenommen werden und wo möglicherweise Investitionsbedarf besteht. „Unser Ziel ist es, eine Politik zu gestalten, die sich an den realen Bedürfnissen und Wünschen der Moerser Bürgerschaft orientiert“, betonte Weinberg. „Wir verfolgen keine spezifischen Gruppeninteressen, sondern setzen uns für das Gemeinwohl ein.“

Der Infostand am 14. Juni war ein wichtiger Schritt in diesem Prozess und hat gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einzubringen. Die Liberale Union wird die Ergebnisse der Befragung sorgfältig analysieren und in ihre weitere Arbeit einfließen lassen, um eine möglichst breite und repräsentative Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu schaffen.